Überbrückungshilfe

Coronakrise – Informationen zur Überbrückungshilfe

Gerne unterstützen wir Sie in der Beantragung der Überbrückungshilfe für Ihr Unternehmen. Auf dieser Seite finden Sie dazu wichtige Informationen. Wir bleiben aktuell und informieren Sie an dieser Stelle.

Erstinformationen zu den Ende Oktober 2020 beschlossenen Corona-Hilfen gibt es auf der Webseite des BMWI bzw. auf bundesfinanzministerium.de. Für die Inanspruchnahme der Corona- Hilfen sind umfangreiche Regelungen des Beihilferechts zu beachten. Informationen dazu finden Sie auf ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Eine Übersicht über die Förderprogramme finden Sie hier.

Überbrückungshilfe 3 und Verbesserte Überbrückungshilfe 3

Die Überbrückungshilfe III wird erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen. Betroffene, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können. Weitere Informationen: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Textsammlungen/ueberbrueckungshilfe-lll.html

Es wird angestrebt, dass erste Abschlagszahlungen bereits Ende Januar/ Anfang Februar 2021 möglich gemacht werden. Erste reguläre Auszahlungen im Rahmen der bis Ende Juni 2021 laufenden Überbrückungshilfe III sollen im ersten Quartal 2021 erfolgen.

Dezemberhilfe

Die Anträge für außerordentliche Wirtschaftshilfe für Dezember sind seit dem 23.12.20 möglich. Die Antragsfrist endet am 30.04.2021. Alle Informationen finden Sie auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Novemberhilfe

Reguläre Auszahlungen für außerordentliche Wirtschaftshilfe für November sind seit dem 12.01.21 möglich. Die Antragsfrist endet am 30.04.2021. Alle Informationen finden Sie auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Nützliche Dokumente zum Download

Überbrückungshilfe 2

Alles zur Überbrückungshilfe 2 finden Sie auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Für die Beantragung von Überbrückungshilfe II und III ist die „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“ zu beachten. Die Antragsfrist endet am 31.03.2021.

Antragsberechtigt sind grundsätzlich

  • Unternehmen inklusive gemeinnützigen Unternehmen i. S. v. § 51 ff. AO bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine
  • Soloselbstständige und
  • selbstständige Angehörige der Freien Berufe.
  • Soloselbstständige bzw. gewerbliche Einzelunternehmer ohne Beschäftigte

Die Überbrückungshilfe II wird höchstens für die vier Monate September bis Dezember 2020 gewährt. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.
Die Überbrückungshilfe II erstattet einen Anteil in Höhe von

    • 90 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 %
    • 60 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 % und ≤ 70 %
    • 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 % und < 50 %

maximale Förderung beträgt 50.000 € pro Monat

Der Förderzeitraum umfasst die Monate September, Oktober, November und Dezember 2020.

Nicht durch die Überbrückungshilfe abgedeckt werden:

  • Kosten des privaten Lebensunterhalts wie die Miete oder Zinszahlungen für die Privatwohnung (mit Ausnahme von (anteiligen) Kosten für ein Arbeitszimmer, falls dieses 2019 bereits steuerlich geltend gemacht wurde),
  • Krankenversicherungsbeiträge sowie
  • Beiträge zur privaten Altersvorsorge.

Unternehmerlohn ist nicht förderfähig

Nein, mit Ausnahme von gemeinnützigen Organisationen i. S. v. §§ 51 ff. AO zählen Spenden nicht als Umsatz, da es keine Lieferungen und Leistungen gegen Entgelt sind.

Ja, die Überbrückungshilfe ist steuerpflichtig. Sie wird allerdings nicht nachträglich bei der Berechnung der Steuervorauszahlungen 2020, sondern erst im Rahmen der Veranlagung zur Einkommen-, Körperschaft- und/oder Gewerbesteuer 2020 berücksichtigt. Insoweit tritt die Steuerwirkung erst nach Abgabe der Steuererklärungen 2020 ein, die bis zum 2. August 2021 bzw. – bei Beauftragung eines steuerlichen Vertreters – bis zum 28. Februar 2022 abzugeben sind.