Überbrückungshilfe

Coronakrise – Informationen zur Überbrückungshilfe

Gerne unterstützen wir Sie in der Beantragung der Überbrückungshilfe für Ihr Unternehmen. Auf dieser Seite finden Sie dazu wichtige Informationen. Eine Überbrückungshilfe III ist bereits vorgesehen. Wir bleiben aktuell und informieren Sie an dieser Stelle.

Weitere Erstinformationen zu den Ende Oktober 2020 beschlossenen Corona-Hilfen gibt es auf der Webseite des BMWI bzw. auf bundesfinanzministerium.de.

Hinweis: Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe 2 wurde verlängert bis 31.01.21.

Bitte beachten Sie neben den Informationen zur Überbrückungshilfe auch die Hinweise zur außerordentlichen Wirtschaftshilfe.

Neues zur Überbrückungshilfe III – Besondere Unterstützung für Soloselbständige

Die Überbrückungshilfe III wird erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen. Betroffene, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können. Weitere Informationen: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201113-mehr-hilfe-fuer-soloselbstaendige-und-die-kultur-und-veranstaltungsbranche.html

Novemberhilfe – Verfahren der Abschlagszahlung bekannt gegeben

Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium haben sich auf das Verfahren der Abschlagszahlung für die Novemberhilfe verständigt. Alle Informationen zur Entscheidung finden Sie hier.

Lesen Sie auch die Vollzugshinweise für die Gewährung der Corona-Novemberhilfe.

Nützliche Dokumente zum Download

Häufige Fragen zur Überbrückungshilfe Phase 2

Antragsberechtigt sind grundsätzlich

  • Unternehmen inklusive gemeinnützigen Unternehmen i. S. v. § 51 ff. AO bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine
  • Soloselbstständige und
  • selbstständige Angehörige der Freien Berufe.
  • Soloselbstständige bzw. gewerbliche Einzelunternehmer ohne Beschäftigte

Die Überbrückungshilfe II wird höchstens für die vier Monate September bis Dezember 2020 gewährt. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.
Die Überbrückungshilfe II erstattet einen Anteil in Höhe von

    • 90 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 %
    • 60 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 % und ≤ 70 %
    • 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 % und < 50 %

maximale Förderung beträgt 50.000 € pro Monat

Der Förderzeitraum umfasst die Monate September, Oktober, November und Dezember 2020.

Nicht durch die Überbrückungshilfe abgedeckt werden:

  • Kosten des privaten Lebensunterhalts wie die Miete oder Zinszahlungen für die Privatwohnung (mit Ausnahme von (anteiligen) Kosten für ein Arbeitszimmer, falls dieses 2019 bereits steuerlich geltend gemacht wurde),
  • Krankenversicherungsbeiträge sowie
  • Beiträge zur privaten Altersvorsorge.

Unternehmerlohn ist nicht förderfähig

Nein, mit Ausnahme von gemeinnützigen Organisationen i. S. v. §§ 51 ff. AO zählen Spenden nicht als Umsatz, da es keine Lieferungen und Leistungen gegen Entgelt sind.

Ja, die Überbrückungshilfe ist steuerpflichtig. Sie wird allerdings nicht nachträglich bei der Berechnung der Steuervorauszahlungen 2020, sondern erst im Rahmen der Veranlagung zur Einkommen-, Körperschaft- und/oder Gewerbesteuer 2020 berücksichtigt. Insoweit tritt die Steuerwirkung erst nach Abgabe der Steuererklärungen 2020 ein, die bis zum 2. August 2021 bzw. – bei Beauftragung eines steuerlichen Vertreters – bis zum 28. Februar 2022 abzugeben sind.